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Mit dem Klimawandel werden Starkregenereignisse in München häufiger und intensiver. Gleichzeitig nimmt die Versiegelung zu – Dachflächen, Parkplätze, Zufahrten, Innenhöfe. Klassische Ableitung in den öffentlichen Kanal stößt an Grenzen, und die Münchner Stadtentwässerung fordert zunehmend dezentrale Lösungen: Rückhalten statt ableiten.

Wir entwickeln ganzheitliche Regenwasser-Konzepte, die nicht nur die behördlichen Auflagen erfüllen, sondern Ihr Grundstück resilient gegen die nächsten Jahrzehnte machen.

Versickerung – wenn der Boden mitspielt

In Teilen Münchens (besonders auf der Schotterebene) eignet sich der Untergrund hervorragend für Versickerung. Wir planen Rigolen, Mulden-Rigolen-Systeme und Sickerschächte nach DWA-A 138 – mit Bodengutachten als Grundlage und unter Beachtung des Grundwasserschutzes.

Welche Versickerungsverfahren passen?

  • Flächenversickerung – auf großzügigen Grundstücken mit guten Böden
  • Muldenversickerung – kostengünstig, gut wartbar, optisch unauffällig
  • Mulden-Rigolen-Versickerung – kombiniert Speicher und Versickerung
  • Schachtversickerung – wenn Platz fehlt, aber durchlässige Schichten in der Tiefe liegen
  • Rigolen unter befahrbaren Flächen – für Parkplätze und Höfe

Rückhaltung – wenn nicht versickert werden kann

In manchen Münchner Stadtteilen ist der Untergrund bindig (Lehm, Ton) oder die Grundwasserstände sind hoch – Versickerung scheidet aus. Dann setzen wir auf Regenrückhaltung: oberirdische Becken, unterirdische Speicherrigolen, Zisternen mit gedrosseltem Abfluss.

Starkregen-Vorsorge nach DWA-A 102

Mit der DWA-A 102 ist die Starkregenvorsorge Stand der Technik. Wir bemessen Notentwässerungswege, planen Überflutungsflächen und stimmen das Konzept mit der Münchner Stadtentwässerung ab.

Regenwassernutzung

Regenwasser ist eine Ressource. Wir planen Zisternen für Gartenbewässerung und Toilettenspülung – mit Filter, Beruhigungseinlauf, Pumpentechnik und sauberer Trennung von Trinkwassernetz nach DIN 1989.

Ihre Vorteile mit uns

Starkregen-resilient Bemessung nach DWA-A 102 inklusive Notentwässerungswegen.
Versickerung Rigolen, Mulden, Schächte – nach DWA-A 138 und Münchner Bodengutachten.
Rückhaltung Becken und Speicherrigolen mit gedrosseltem Abfluss in den Kanal.
Regenwassernutzung Zisternen für Garten und WC nach DIN 1989 – mit Trinkwassertrennung.
Grünflächen einbinden Versickerung über Mulden auf Rasenflächen – schön und funktional.
Behördlich abgestimmt Wir holen die wasserrechtliche Erlaubnis ein, falls erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Ist Versickerung in München immer möglich?

Nein. Auf der Münchner Schotterebene meist ja, in Lehmböden oder bei hohen Grundwasserständen oft nicht. Ein Bodengutachten klärt die Versickerungsfähigkeit. Wir holen das Gutachten ein und planen entsprechend.

Wie groß muss eine Zisterne dimensioniert werden?

Für Gartenbewässerung empfehlen wir 50–80 l Speicher pro m² Gartenfläche, für WC-Spülung zusätzlich 50–80 l pro Person. Eine 4-Personen-Familie mit 200 m² Garten kommt auf eine Zisterne von rund 5.000–7.000 l.

Brauche ich eine wasserrechtliche Erlaubnis?

Bei Direkteinleitung in ein Gewässer ja. Bei Versickerung auf dem eigenen Grundstück oft nur eine Anzeige bei der Unteren Wasserbehörde. Bei größeren Versickerungs­anlagen kann eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich sein.

Was kostet ein Regenwasserkonzept?

Für ein Einfamilienhaus mit Grundstücks-Versickerung typischerweise 1.500–3.000 € Planung; die Bauausführung 5.000–15.000 € je nach Verfahren und Aufwand. Bei größeren Objekten entsprechend mehr.

Wer haftet bei Schäden durch Starkregen?

Grundsätzlich der Grundstückseigentümer für sein Grundstück. Mit einer fachgerechten Planung nach DWA-A 102 (inkl. Überflutungsnachweis) sind Sie auf der sicheren Seite – sowohl rechtlich als auch versicherungstechnisch.

Klima-resilient planen statt nachbessern

Wir entwickeln Ihr Regenwasserkonzept – versickern, rückhalten, sicher ableiten.

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