Geschichte – Abwassertechnik in München
600 Jahre städtische Entwässerung, 40 Jahre Planungsbüro Rudolf. Eine Reise durch die Münchner Abwassergeschichte.
Geschichte der Abwasserbeseitigung in München
Das Beseitigen von Abwasser hat in München eine bemerkenswert lange Geschichte – und führt doch immer wieder in unsere heutige Zeit. Schon im engen Mittelalter mussten sich Stadtväter mit den hygienischen Folgen dichter Besiedlung auseinandersetzen. Die Versitzgrube war über Jahrhunderte das übliche Entwässerungssystem; Fäkalien gelangten ungehindert ins Grundwasser und verseuchten die meist nur wenige Meter entfernten Frischwasserbrunnen mit gesundheitsschädlichen Stoffen. Seuchen wie Typhus und Cholera waren die Folge.
Über die Entwässerung Münchens ist bis zum frühen 19. Jahrhundert wenig Konkretes bekannt. Aller Wahrscheinlichkeit nach bestanden ähnliche Verhältnisse wie in vielen anderen deutschen Städten: Bürger entsorgten Abwasser in Versitz- und Abortgruben, Häuser nahe einem Bach leiteten ihren Unrat direkt hinein. Regenwasser landete in der wasserdurchlässigen Sohlenschicht der Bäche – Schmutzstoffe und Bakterien gelangten in den Untergrund und in das Grundwasser, das die Brunnen nährte.
Erst mit der Ernennung des Wasserbauingenieurs Karl Probst 1809 begann eine neue Ära. Mit dem Bau des ersten unterirdischen Abwasserkanals 1811 setzte München einen Meilenstein, der bis heute nachwirkt – und auf dessen Schultern auch unser Planungsbüro steht: als Bewahrer und Weiterentwickler einer Disziplin, die seit über 200 Jahren das Leben in der Stadt erst möglich macht.
Wofür wir heute stehen
Inhabergeführt, normgerecht, individuell. Diese drei Prinzipien tragen unser Büro seit der Gründung im Jahr 1985.
Inhabergeführt heißt: Sie sprechen mit dem Planer, nicht mit einem Account-Manager. Jede Anfrage landet direkt bei jemandem, der Ihre Pläne fachlich beurteilen kann – ohne Umweg über Zwischenebenen.
Normgerecht heißt: Wir kennen die DIN-Reihen 1986, 1610, 4045 und die Münchner Entwässerungssatzung im Detail. Was wir planen, hält der Prüfung der Münchner Stadtentwässerung stand – das ist der Unterschied zwischen einem Plan, der genehmigt wird, und einem, der nachgebessert werden muss.
Individuell heißt: Kein Projekt gleicht dem anderen. Wir empfehlen nichts, was Ihrem Objekt nicht angemessen ist – weder zu groß dimensioniert noch zu eng auf Kante. Sie zahlen für Ihre Lösung, nicht für eine Standardschablone.
Profitieren Sie von 40 Jahren Münchner Erfahrung
Wir kennen die Münchner Stadtentwässerung, die DIN-Normen und die Tücken jeder Bestandssituation. Sprechen wir über Ihr Projekt.