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Sanierung Bestandsgebäude in München
Schadhafte Grundleitungen erneuern – meist ohne große Aufgrabung. Mit minimalem Eingriff zur dichten Anlage.
Mit dem Älterwerden der Münchner Bausubstanz rücken Sanierungen schadhafter Grundstücksentwässerungsanlagen in den Fokus. Häufige Auslöser: eine fehlgeschlagene Dichtheitsprüfung, eine Auflage der Münchner Stadtentwässerung, sichtbare Setzungen, Geruchsprobleme im Keller oder regelmäßiger Rückstau bei Starkregen.
Sanierung muss nicht große Baustelle bedeuten. Wir setzen wo immer möglich auf grabenlose Verfahren – Schlauchlining, Roboter-Sanierung, Berstlining. Das spart 30–60 % gegenüber offener Bauweise und schont Garten, Belag und Nerven.
Vom Schaden zur dichten Leitung
Schritt 1: Bestandsaufnahme
Wir lassen Ihre Leitungen kamerabefahren (TV-Inspektion), dokumentieren alle Schäden gemäß DIN EN 13508-2 und erstellen einen Sanierungsplan mit Priorisierung. Schäden werden klassifiziert: A1 (sofort), A2 (mittel), A3 (langfristig).
Schritt 2: Sanierungsverfahren wählen
- Schlauchlining (Inliner): ein gewebter, mit Harz getränkter Schlauch wird in die Leitung gezogen, mit UV-Licht oder Wasserdampf ausgehärtet – Resultat ist ein Rohr-im-Rohr ohne Aufgrabung. Geeignet für DN 100 bis DN 300 und Schadensbilder A1–A2.
- Roboter-Sanierung: punktuelle Reparaturen (Risse, Wurzeleinwuchs, Anschlussstutzen) durch ferngesteuerten Roboter im Kanal. Geeignet für gezielte Einzelschäden.
- Berstlining: die alte Leitung wird durch ein neues Rohr verdrängt – nur Start- und Zielgrube nötig. Geeignet, wenn der Querschnitt vergrößert werden soll.
- Offene Bauweise: bleibt die Lösung bei größeren Dimensionierungsänderungen, statisch beschädigten Schächten oder kompletten Neuverlegungen.
Schritt 3: Genehmigung und Ausführung
Wir reichen die Sanierungsanzeige bei der Münchner Stadtentwässerung ein, koordinieren die Tiefbaufirma, überwachen die Ausführung und begleiten die abschließende Dichtheitsprüfung mit Kontrollmeister. Sie bekommen ein Protokoll, das jede Behörde anerkennt.
Typische Sanierungsfälle
- Wurzeleinwuchs in alte Steinzeug-Leitungen aus den 1950ern
- Versinterte Mischwasser-Sammler im Innenstadtbereich
- Schadhafte Grundleitungen unter denkmalgeschützten Wohnhäusern
- Anschlusserweiterung bei Aufstockung oder Anbau
- Dichtheitsertüchtigung nach gescheiterter Erstprüfung
Ihre Vorteile mit uns
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert eine Sanierung?
Bei Schlauchlining typischerweise 1–3 Tage Bauzeit pro Leitungsstrang. Bei offener Bauweise je nach Umfang 1–4 Wochen. Wir geben Ihnen vor Ausführungsbeginn einen verbindlichen Bauzeitenplan.
Bleibt mein Garten / meine Hofeinfahrt verschont?
Bei grabenlosen Verfahren (Lining, Roboter): ja, bis auf zwei Schächte für Zugang. Bei Berstlining: zwei Gruben (Start + Ziel) à ca. 1×1 m. Bei offener Bauweise: Künette entlang der Leitung – wir minimieren das wo immer möglich.
Was kostet eine grabenlose Sanierung?
Lining liegt typisch bei 250–500 €/lfm Leitung. Punktuelle Roboter-Reparaturen ab 500 € pro Stelle. Komplettsanierung eines Einfamilienhauses (ca. 30 lfm + Schächte) liegt im Bereich 8.000–18.000 € inkl. Planung.
Welche Garantie gibt es auf das Lining?
Hersteller geben in der Regel 25–50 Jahre Funktionsgarantie auf das Lining-System. Voraussetzung ist eine fachgerechte Ausführung und das passende Material – beides stellen wir mit Bauüberwachung sicher.
Können Sie auch Schächte sanieren?
Ja. Wir planen Schacht-Sanierungen mit Beschichtung, Inneneinkleidung oder Komplettaustausch – je nach Schadensbild und örtlicher Einbausituation.
Bestand sanieren – mit minimalem Eingriff
Wir prüfen Ihre Leitungen, klassifizieren die Schäden und schlagen das wirtschaftlichste Verfahren vor.