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Abwasserplanung in Hamburg
HAMBURG WASSER, Marschböden, Sturmflut-Sicherung – wir planen für die Hansestadt-Spezifika.
Hamburg stellt an die Abwasserplanung besondere Anforderungen, die sich von Süddeutschland deutlich unterscheiden: marsche Bodenverhältnisse mit hohem Grundwasserstand, regelmäßige Sturmfluten an der Elbe, das Mischsystem in der Innenstadt, das Trennsystem in Neubaugebieten – und die spezielle Genehmigungspraxis von HAMBURG WASSER.
Wir bieten Abwasser- und Entwässerungsplanung in Hamburg – als Einzelplanung oder im Rahmen eines bundesweiten Mandats. Erstgespräche und Konzeptphase per Video, Vor-Ort-Termine bei Bestandsaufnahme und Bauleitung.
Unser Leistungsspektrum für Hamburger Bauvorhaben umfasst Eingabepläne nach Hamburgischem Wassergesetz, Dichtheitsprüfungen nach DIN EN 1610, Bestandssanierungen mit grabenlosen Verfahren, Regenwasserkonzepte unter Berücksichtigung der Hamburger Sturmflutebene, Vorbehandlungsanlagen für Gewerbe und Industrie sowie wasserrechtliche Anträge bei der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA).
Was wir in Hamburg für Sie tun
Lokale Besonderheiten in Hamburg
Behördenlandschaft Hamburg: HAMBURG WASSER (Hamburger Stadtentwässerung), Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) als Untere Wasserbehörde, Bezirksämter für Bauantragsverfahren.
Bodenverhältnisse: Marschen und Geestrücken im Wechsel. In Marschböden ist Versickerung oft problematisch (hoher Grundwasserstand, geringe Durchlässigkeit) – wir planen dann konsequent mit Rückhaltung. Auf Geestrücken (z. B. Eilbek, Stellingen, Niendorf) ist Versickerung gut möglich.
Sturmflut-Bemessung: Rückstauebene berücksichtigt das Bemessungshochwasser nach Hamburgischer Bauordnung. Notentwässerungswege sind über NHN+ zu führen.
Bediente Stadtteile & Region
Wir betreuen Hamburger Bezirke: Hamburg-Mitte, Altona, Eimsbüttel, Hamburg-Nord, Wandsbek, Bergedorf, Harburg – einschließlich der Stadtteile Eppendorf, Winterhude, Eimsbüttel, St. Pauli, HafenCity, Rotherbaum, Volksdorf, Wellingsbüttel, Blankenese, Bergstedt, Nienstedten und weiteren.
Häufige Fragen aus Hamburg
Sind Sie ein Hamburger Büro?
Nein, unser Sitz ist München. Wir betreuen Hamburger Mandate hybrid: Konzeption per Video, Bauleitung vor Ort. Bei größeren Mandaten kommen wir wöchentlich nach Hamburg.
Welche Besonderheiten gelten in Hamburg?
Marsche Böden mit hohem Grundwasserstand erfordern andere Versickerungs- und Rückhaltestrategien als auf der Münchner Schotterebene. Sturmflutebene und NHN-Bemessung sind Pflicht.
Wie ist die Pflicht zur Dichtheitsprüfung in Hamburg?
Hamburg hat die Dichtheitsprüfung in der Hamburgischen Bauordnung verankert; HAMBURG WASSER definiert die Verfahren. Im Wesentlichen analog zu DIN EN 1610, mit Hamburger Spezifika.
Übernehmen Sie auch HOAI-Phase 8 in Hamburg?
Ja, mit hybridem Ansatz: Hauptpräsenz bei wichtigen Bauphasen (Bestandsaufnahme, Materialwechsel, Abnahme), tägliche Kommunikation per Video, Telefon, E-Mail.
Was kostet ein Eingabeplan für ein Hamburger Einfamilienhaus?
Vergleichbar mit München, plus Anfahrtspauschale. Typisch 2.500–4.500 € für die Genehmigungsplanung. Wir machen ein verbindliches Festpreisangebot.
Hamburger Bauvorhaben – mit Spezialwissen
Marsch, Sturmflut, HAMBURG WASSER – wir planen genau das richtig.